Caritas-Zentrum St. Lukas - Weißrussland

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Während der Behandlung in der Krebsklinik können 19 schwerkranke Kinder mit ihren Müttern im Caritaszentrum St. Lukas kostenlos wohnen und essen.

Zu Beginn war Masha nur müde. Das achtjährige Mädchen hatte Kopfschmerzen und Symptome, die man üblicherweise einer Erkältung zuschreibt. Als die Kopfschmerzen aber immer schlimmer wurden, gingen ihre Eltern mit ihr zum Arzt. Nach einigen Untersuchungen dann die schreckliche Diagnose: akute Lymphoblastenleukämie. Es folgten weitere Untersuchungen, Behandlungen, Krankenhausaufenthalte – in Mashas Erinnerung verschwimmt alles zu einem einzigen Albtraum. Nur an den Tag der Diagnose erinnert sich das Kind noch genau.

Und an ihre neue Freundin Galina, die sie während der Behandlungsphase kennenlernte. Auch Galina war krank, die beiden Kinder lernten sich im Caritaszentrum St. Lukas kennen, am Stadtrand von Minsk.
Hier durfte Masha mit ihrer Mutter kostenlos wohnen, während sie gegen ihre Krankheit ankämpfte. Bis zu 19 schwerkranke Kinder gleichzeitig können mit ihren Begleitpersonen (meist den Müttern) in St. Lukas wohnen. Die meisten von ihnen sind an Leukämie erkrankt, doch auch andere Kinder, die wegen schwerer Krankheiten nach Minsk kommen müssen, werden aufgenommen.
Im Jahr 2015 haben insgesamt 104 kranke Kinder mit einem Familienangehörigen in St. Lukas gelebt.

Hoffnung für kranke Kinder
Einige kommen zu Untersuchungen und bleiben nur einige Tage. Andere – wie Masha – verbringen mehrere Monate im Zentrum, unterbrochen nur von stationären Krankenhausaufenthalten. Jedes Kind kann so lange bleiben, wie es notwendig ist. Mit dem nahe gelegenen onkologischen Zentrum für Kinder besteht eine enge Kooperation. Die kleinen PatientInnen werden mit einem Bus des Krankenhauses geholt und nach der Behandlung wieder zurückgebracht. Die Betreuungseinrichtung der Caritas ist für viele Familien die einzige Möglichkeit, zur Behandlung ihrer krebskranken Kinder nach Minsk zu kommen.

 

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Not in Weißrussland

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