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Ein kleinen Mädchen sitzt in einem Haufen mit Plastikbällen und spielt damit.

Neue Leiterinnen für Kindertageseinrichtungen feierlich „entsendet“

Gruppenfoto

 Gemeinsam mit Bischof Manfred Scheuer hat die Caritas-Fachstelle für kirchliche Kinderbildungs und -betreuungseinrichtungen vor kurzem bei einem Festgottesdienst 28 neue Leiterinnen in die kirchlichen Krabbelstuben, Kindergärten und Horte entsandt.

Das Institut „Caritas für Kinder und Jugendliche“ bietet im Auftrag der Diözese Linz Beratung, Begleitung und Unterstützung für alle 357 kirchlichen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder in Oberösterreich. „Unser Ziel ist es, gemeinsam die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine qualitätsvolle Bildungs- und Erziehungsarbeit in den Kindertageseinrichtungen zu schaffen“, sagt Mag.a Edith Bürgler-Scheubmayr, Geschäftsführerin der Caritas für Kinder und Jugendliche.

Viertägiges Seminar

Damit die neuen Leiterinnen den vielfältigen Herausforderungen gerecht werden können, gibt es bei der Caritas neben einem Übergabegespräch auch vier Seminartage und natürlich das Angebot, sich mit allen Fragen an die zuständige Fachberaterin oder die Rechtsberatung zu wenden. Im viertägigen Seminar für neue Leiterinnen werden die Grundlagen bezüglich Dienst- und Arbeitsrecht, Datenschutzgrundverordnung, Gewaltprävention, Qualitätsentwicklung und -sicherung, Kinderbetreuungsgesetz, Betriebsorganisation sowie Kommunikation vermittelt.

Sendungsfeier mit Bischof

Am letzten dieser vier Seminartage fand eine „Sendungsfeier“ mit Bischof Manfred Scheuer und Caritas-Geschäftsführerin Edith Bürgler-Scheubmayr statt, bei der auch die Teilnahmezertifikate überreicht wurden. Bischof Manfred Scheuer bedankte sich bei den Leiterinnen, dass sie sich auf diese Aufgabe einlassen: „Erziehung und Bildung ist ein Gemeinschaftswerk. In einem afrikanischen Sprichwort heißt es nicht umsonst ‚Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen.‘ Heute braucht es im Namen der Gesellschaft Professionalität für Erziehung und Bildung.“ Außerdem zitierte Bischof Scheuer Friedrich Fröbel, den "Erfinder" des Kindergartens: „Die Quelle alles Guten liegt im Spiel“ - und appellierte an die Leiterinnen "sich die eigenen Kindheit nicht austreiben zu lassen".