Hartlauerhof - Begleitetes Wohnprojekt

Ein Mann arbeitet in einer Werkstatt mit Holz.

Der Hartlauerhof bietet wohnungslosen Männern einen betreuten, zeitlich befristeten Wohn- und Lebensraum. SozialarbeiterInnen unterstützen die Bewohner, Probleme aufzuarbeiten, im Alltag zurechtzukommen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Die Bewohner finden im Hartlauerhof auch eine stundenweise tagesstrukturierende Beschäftigung in der Küche und im Garten sowie in der Holz- und Metallwerkstatt. Hier gestalten sie kreative Gebrauchs- und Kunstobjekte –aus scheinbar „wertlosen“ Materialien wie Eisenschrott, Schwemm- und Wildholz. Diese Arbeit gibt den Bewohnern die Möglichkeit, wieder Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zu tanken. Dinge, die sie im Laufe ihres Lebens verloren hatten. Die SozialarbeiterInnen helfen bei der Bewältigung von Alkoholproblemen, bei der Schuldenregulierung, bei der Entwicklung neuer Perspektiven und bieten Begleitung bei Behördenwegen an. Insgesamt stehen 14 Wohnplätze in drei Wohngemeinschaften zur Verfügung. Die Dauer des Aufenthalts richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen der Bewohner. Generelles Ziel ist es, das Leben - so weit wie möglich - wieder aus eigener Kraft zu gestalten. Aufnahmekriterien sind sich an die Regeln einer Hausgemeinschaft zu halten, die eigenen Interessen mit denen der Mitbewohner abzustimmen sowie der Verzicht auf Alkohol.