Business-Lunch: Austausch mit oö.Unternehmen und anderen Akteuren der Arbeitsmarktpolitik

Zwei Männer und eine Frau sitzen an einem Tisch und diskutieren. Vor ihnen stehen Wassergläser und es liegen Unterlagen auf dem Tisch.

Am 28. April 2015 fand der nunmehr zweite Caritas "Business Lunch", organisiert von der Abteilung "Ausbildung und Arbeit", in St. Elisabeth statt. Ziel dieser Veranstaltung ist, in den aktiven Austausch mit oberösterreichischen Unternehmen und anderen Akteuren der Arbeitsmarktpolitik zu treten und wichtige Themen in den Bereichen Personalentwicklung, MitarbeiterInnenauswahl und Lehrlingsausbildung zu besprechen.

Abseits aller standardisierter Rollen, in einem entspannten Rahmen, Zukunftstrends und Möglichkeiten zur Qualifizierung von arbeitsmarktfernen Personen zu diskutieren, um die Chancen beim (Wieder-)Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erhöhen, ist ein großes Anliegen.

Einige Hauptthemen, die in der Plattform entstanden sind und an denen weitergearbeitet werden soll, sind unter anderem, die Wichtigkeit hinzuhören, was Unternehmen benötigen, um die Ausbildung und Anstellung von arbeitsmarktfernen Personen vorantreiben zu können und welche Fördermaßnahmen hierbei als sinnvoll erachtet werden. Auch würde es den Bewerbungsprozess optimieren, wenn es die Möglichkeit einer standardisierten Einschätzung von Sozialkompetenzen geben würde.

Eine große Chance, arbeitsmarktfernen Personen eine unabhängige, zertifizierte Ausbildung zu ermöglichen, welche auch in der Wirtschaft anerkannt ist und somit den Arbeitssuchenden zu Gute kommt, ist die sogenannte standardisierte Teilqualifizierung, die erwähnt werden muss.

"Meinungsbildung ist ein wesentlicher Aspekt. Es ist sehr wichtig, neue und andere Positionen von Wirtschaftstreibenden und Akteuren kennenzulernen und dabei ein Bild für die eigene Zielgruppe zu gestalten. Unsere Gesellschaft besteht auch aus Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen den Einstieg in den Arbeitsmarkt nicht schaffen und die Unterstützung der Sozialwirtschaft benötigen. Die anwesenden Unternehmensvertreter zeigen, dass es bereits viele positive Beispiele der erfolgreichen Integration gibt", so Birgit Gerstorfer, PMML, Landesgeschäftsführerin des AMS OÖ.
Mag. Regina Denkmayr, Assistentin CEO und Leiterin der Lehrlingsausbildung von Rubble Master HMH GmbH, lobt die Plattform "Business Lunch" und fügt hinzu, "die Möglichkeit Erfahrungsberichte anderer Unternehmen zu bekommen, die bereits Menschen mit Beeinträchtigungen ausbilden, ist unbezahlbar. Dadurch können letzte Vorbehalte abgebaut werden und man wird durch positive Erzählungen ermutigt, einen neuen Weg zu beschreiten und auch selbst eine Vorbildfunktion der gelebten Integration einzunehmen."

Als weitere Gäste bereicherten Karl Pock, Abteilung Bildungspolitik, WKOOE, Mag. Brigitte Deu, Sozialministeriumservice OÖ, Josef Buttinger, Gründer und Präsident der HR Lounge und Thomas Brückl, TRUMPF Maschinen Austria GmbH & CoKG die Diskussion.