invita goes öko

Stolz auf die EMAS-Zertifizierung: die MitarbeiterInnen des Wohnhauses Pamingerhof (von links) Volker Hofer, Gerda Emmer, Marco Wappler, Karl Lauss, Silvia Laukotter, Thomas Rathmayr

 

Seit Anfang 2017 sind zwei Wohnhäuser der Caritas invita mit dem Umweltsiegel EMAS zertifiziert. Zwei Jahre lang arbeitete invita an der Verbesserung der Umweltkennzahlen für die Wohnhäuser Pamingerhof in St. Aegidi und Mitterndorf (Bez. Schärding).

Aktuell im Fokus beider Häuser steht das Einsparen von Wärmeenergie und Strom, etwa durch Umstieg auf energiesparende Lampen oder den Einbau von Thermostatreglern. Mit dem Bereitstellen von Nistkästen und Insektenhotels setzte das Haus Mitterndorf bereits einen Schritt in Richtung Biodiversität. Auch die KundInnen, Menschen, die an psychischen Erkrankungen und Beeinträchtigungen leiden, sind in die Umweltschutzmaßnahmen eingebunden. Mit ihnen findet ein regelmäßiger Informationsaustausch statt.

Für Volker Hofer, Bereichsleiter des Pamingerhofes, ist die Zertifizierung eine sinnvolle Weiterentwicklung des Grundgedankens, den Hof möglichst ökologisch zu betreiben: „Nachhaltigkeit wurde bei uns von Beginn an groß geschrieben. So haben wir bereits vor zehn Jahren unsere Ölheizung durch Hackgut ersetzt. Heute bauen wir auf 5.000 m2 Gemüse an und halten Schafe, Hühner und Schweine für den Eigenbedarf.“

EMAS ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. Die Zertifizierung ist ein neuerliches Bekenntnis der Caritas zu ihrem Umweltleitbild.

Das Umweltteam des Wohnhauses Mitterndorf (von links): Martin Samhaber, Helga Steininger, Stefan Mittermaier