Künstlerinnen aus St. Pius zeigen Werke in italienischer Kunststadt

Dr.in Gertraud Assmann, Geschäftsführerin der Caritas für Menschen mit Behinderungen, mit den Künstlerinnen Elisabeth Watzek (l.) und Anita Baier (r.)

 

Im prachtvollen Städtchen Sabbioneta fand im Juni ein Workshop mit österreichischen und italienischen KünstlerInnen mit und ohne Beeinträchtigungen statt. Aus St. Pius waren Anita Baier und Elisabeth Watzek dabei, für sie eine Herausforderung und eine Freude zugleich: Intensives künstlerisches Arbeiten in einer neuen Umgebung, wo eine andere Sprache zu hören ist, wo unbekannte Personen nebenan am Tisch sitzen.

Die Peuerbacher Künstlerinnen genossen diese Woche im Kreise anderer Kunstschaffender. Ernsthaftes künstlerisches Arbeiten, herzliche Begegnungen, direkte Rückmeldungen zu ihren Werken auf Augenhöhe, zahlreiche neue Kontakte und das Kennenlernen der italienischen Lebensweise prägten diese Tage.

Bis Ende Juli werden die Werke und Kunstüberlegungen bei im Herzogspalast präsentiert. „Die Räumlichkeiten im Palazzo Ducale bieten einen wunderbaren Rahmen, in dem sich die Bilder unserer Künstlerinnen gut einfügen“, so Theresia Klaffenböck, Leiterin der Kunst St. Pius.

Seit vielen Jahren ist es Ziel des Projekts „Sequenzen“, einen selbstverständlichen und gleichberechtigten Umgang mit „Art brut“, der Kunstformen von Menschen mit Beeinträchtigungen, zu schaffen.