ZBZ: Schnittstelle zwischen Menschen mit Beeinträchtigung & Wirtschaft

    14.02.20

    Zahlreiche Gäste waren am Donnerstag, 13. Februar, zur offiziellen Eröffnung des ZBZ (Zentrum für Berufliche Zukunftsplanung) nach Grieskirchen gekommen. Die Caritas OÖ betreibt das ZBZ im Auftrag vom Land OÖ und vermittelt Menschen mit Beeinträchtigung in die Integrative Beschäftigung. 

    Die Integrative Beschäftigung, die vom Land OÖ gefördert wird, ermöglicht seit 2008 Menschen mit Beeinträchtigung in Unternehmen zu arbeiten – ohne Angestelltenverhältnis. Als Vertragspartner ist nicht der/die Mitarbeiterin, sondern die Caritas tätig. Der Vertrag beinhaltet, dass die ZBZ-Mitarbeiterinnen die integrativ Beschäftigten auf ihre Tätigkeit vorbereiten und betreuen, auch wenn die Person schon selbständig ihrer Arbeit nachgeht. 

    „Wir haben schon in der Vergangenheit Kooperationen mit regionalen Unternehmen abschließen können und erfolgreich Menschen mit Beeinträchtigung in die Integrative Beschäftigung vermittelt. Mit dem ZBZ bekommen wir weiteren Rückenwind und hoffen, viele neue Betriebe als Partner gewinnen zu können“, sagt Caritas OÖ-Direktor Franz Kehrer. 

    Caritas-Geschäftsführer Stefan Pimmingstorfer wies darauf hin, dass es eine zentrale Aufgabe der Caritas ist, Menschen auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft zu begleiten und das ZBZ dabei einen wichtigen Beitrag leistet. Bürgermeisterin Maria Pachner freut sich auf eine gute Zusammenarbeit und ist glücklich, einen weiteren Standort der Caritas in der Stadt zu haben. 

    Alexander Grassner, der schon seit einigen Jahren in der Integrativen Beschäftigung bei der Firma Domico in Pötting ist, erzählte den Gästen über seine Erfahrungen im Berufsleben. Zum Abschluss der Eröffnung segnete Dechant Johann Gmeiner das Haus und die Menschen und wünschte ein gutes Miteinander.