Impfung mit Filzhut

In zwei Caritas Einrichtungen – invita, Engelhartszell und St. Pius, Steegen/Peuerbach -  wurden im März und April zwei Impfstraßen im Auftrag vom Land OÖ eingerichtet. Insgesamt 491 Personen erhielten die komplette Corona-Schutzimpfung.

Neben den BewohnerInnen der Caritas-Standorte St. Pius, Andorf, invita und St. Bernhard kamen auch Personen von Neue Wege, Assista, dem Zivilinvalidenverband Tollet und Schlüsselberg, der FAB Grieskrichen, der Miteinander GmbH, der Persönlichen Assistenz, Pro Mente, Volkshilfe, dem Therapiezentrum Andorf, der Lebenshilfe sowie vom Verein Miteinander und dem Jokerhof Taufkirchen in die Impfstraße.

„Alle Personen sind natürlich freiwillig gekommen. Die Vorfreude, dass sie durch den größeren Schutz wieder mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, war deutlich spürbar“, erzählt Caritas-Mitarbeiter Volker Hofer, der die Impfaktion in Engelhartszell koordiniert hatte. Die Ärzte Dr. Martin Gollner, Dr. Alfons Orthofer, Dr. Franz Ratzenböck sowie Dr. Michael Bräuer-Mocker führte die Impfungen durch. Zehn Personen brauchten nur eine Teilimpfung, da sie bereits eine Covid19-Erkrankung überstanden hatten.

Mark Santner, der von invita im Alltag begleitet wird, zelebrierte seine Impfung ganz besonders: Er trug einen großen Tiroler Filzhut und hatte seine mobile Soundanlage mit Schlagermusik dabei. „Nur durch diese ‚Accessoires‘ und seine Betreuerin, Caritas-Mitarbeiterin Daniela Pointecker, die ihn begleitete, war die Impfung für ihn möglich. Er hätte sonst die Situation mit Wartezeiten, fremder Umgebung und fremden Personen nicht ausgehalten“, erzählt Hofer.