Verpflichtendes Integrationsjahr

Das Verpflichtende Integrationsjahr (VIJ) ist eine Maßnahme des Bundesgesetzgebers zur Integration von Menschen mit Fluchthintergrund. Es richtet sich an Asyl- oder subsidiär schutzberechtigte Personen in Österreich, die die Zuerkennung des Status ab dem 31. Dezember 2014 erhalten haben.

Zur Teilnahme berechtigt, aber nicht verpflichtet sind AsylwerberInnen mit hoher Anerkennungswahrscheinlichkeit, die nach dem 31. März 2017 internationalen Schutz beantragt haben und seit mindestens drei Monaten zum Asylverfahren zugelassen sind. Das VIJ setzt sich aus verschiedenen Modulen zusammen. Das Modul ‚Arbeitstraining‘ findet in einem Zeitraum von 6 bis 12 Monaten statt und vermittelt sprachliche und berufliche Qualifikationen, die für den Arbeitsmarkt notwendig sind. Die TeilnehmerInnen erhalten in dieser Zeit Beihilfe zum Lebensunterhalt und zu den Kursnebenkosten vom AMS (Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte) bzw. bleiben weiter in der Grundversorgung (AsylwerberInnen). Sie sind zudem unfallversichert. Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte sind darüber hinaus kranken- sowie pensionsversichert, AsylwerberInnen bleiben im Rahmen der Grundversorgung sozialversichert. Voraussetzungen dafür sind Deutschkenntnisse auf mindestens A1-Niveau, eine erfüllte Schulpflicht sowie Arbeitsfähigkeit.

Arbeitstrainings können von der Caritas in Oberösterreich als Zivildienstträger angeboten werden.

Bei Interesse kann ein Informationsblatt in verschiedenen Sprachen (Deutsch, Arabisch, Englisch, Farsi und Russisch) zugesendet werden.

Nähere Informationen zum Thema und die Einsatzstellen der Caritas finden Sie unter: www.integrationsjahr.at