Betreuuen und Pflegen

Kontakthalten ist wichtig

 

„Uns geht es gut“, sagen die BewohnerInnen des Betreubaren Wohnens in Puchenau. Doch auch ihr Leben hat sich durch Corona stark verändert. Beispielsweise haben die BewohnerInnen das montägliche Kartenspiel bis auf weiteres eingestellt. Besuche durch Angehörige enden zurzeit vor der Wohnungstüre, wo z.B. Einkäufe abgestellt werden. Hausleiterin Gerda Wimplinger ist dennoch für die Mieterinnen und Mieter da. Jede Woche ruft sie bei jedem einzeln an. „Da zu sein, zuzuhören und auch mal kreative Lösungen zu finden – das sind jetzt meine Hauptaufgaben“, erzählt die Caritas-Mitarbeiterin.

Ein Vorschlag einer Bewohnerin wurde ebenfalls aufgegriffen: denn sich auch mal sehen zu können – natürlich unter Einhaltung des notwendigen Sicherheitsabstands – ist gerade für alleinlebende SeniorInnen wie im Betreubaren Wohnen Puchenau – enorm wichtig. Deshalb verabreden sich die BewohnerInnen nun einmal pro Woche zu einer bestimmten Uhrzeit auf dem Balkon. Hausleiterin Gerda Wimplinger steht dann im Garten bereit. So kann miteinander geplaudert werden, der ein oder andere Scherz wird gemacht und Neuigkeiten werden ausgetauscht. Gleichzeitig gibt es die Vorfreude auf dieses wöchentliche Ereignis.