Betreuuen und Pflegen

Caritas-Flashmob zum Weltalzheimertag

Mit einem Flashmob vor dem Linzer Landhaus und einer Wunschliste von Demenzbetroffenen an Gesellschaft und Politik machte die Caritas für Betreuung und Pflege am heutigen Weltalzheimertag auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz aufmerksam. Die Wunschliste wurde Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer überreicht. Für Passanten gab es die Caritas-Broschüre mit Tipps zum Umgang mit Demenz sowie den Hinweis in Form eines Kräutersalz-Sackerl, dass jede Menge Know-How in Form von Alltagstipps zu Demenz auf der Homepage www.caritas-pflege.at zu finden ist.

„Menschen mit Demenz wünschen sich, Teil der Gemeinschaft zu sein, gehört und ernst genommen zu werden. Sie wollen selbstbestimmt leben und dass respektiert wird, wie sie ihren Alltag gestalten wollen. Sie wollen, dass jemand Zeit für sie hat und sie nicht als Last empfunden werden.“ Anlässlich des Weltalzheimertages haben Demenzerkrankte und ihre Angehörigen ihre Wünsche aufgeschrieben, was es für ein gutes Leben mit Demenz braucht. Mag.a (FH) Andrea Anderlik, Geschäftsführerin der Caritas für Betreuung und Pflege, überreichte am Vormittag bei einem Flashmob beim Linzer Landhaus Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer die Wünsche. Begleitet wurde sie dabei von den BewohnerInnen aus dem Linzer Caritas-Seniorenwohnhaus St. Anna, den Tagesgästen von der Tagesbetreuung „Elisabeth Stub’n“, von Angehörigen und Caritas-Mitarbeiterinnen.

Diese luden Passanten ein, ihre Gedanken zu einem Leben mit Demenz zu deponieren. Die Caritas-Mitarbeiterinnen verteilten Caritas-Demenzbroschüren und den Hinweis in Form eines Kräutersalzsäckchen, dass jede Menge Know-How zu Demenz auf der Homepage www.caritas-pflege.at zu finden ist.

Caritas OÖ betreut 1.200 Betroffene und ihre Angehörigen

„Demenz ist keine Randerscheinung mehr. Demenz kann jede und jeden treffen – sei es als Erkrankter oder als Angehöriger“, sagt Mag.a (FH) Andrea Anderlik, Geschäftsführerin der Caritas für Betreuung und Pflege. In Oberösterreich betreut die Caritas jährlich 1.200 Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Die MitarbeiterInnen sind tagtäglich für SeniorInnen im Einsatz, egal ob diese zu Hause, in einem betreubaren Wohnen oder in einem unserer Seniorenwohnhäuser leben. „In all unseren Angeboten sehen wir, dass die Anzahl an demenzerkrankten Menschen zunehmend steigt. Waren vor 15 Jahren beispielsweise rund 20% unsere BewohnerInnen in den Seniorenwohnhäusern von Demenz betroffen, so sind es heute etwa 80%. Wir als Caritas engagieren uns, dass Erkrankte und ihre Angehörigen in unserer Gesellschaft die Unterstützung bekommen, die sie brauchen“, sagt Anderlik.

Anschließend ging es im Rollstuhlkonvoi zum Hauptplatz, wo die SeniorInnen gemeinsam mit Soziallanderätin Birgit Gerstorfer eine Stadtrundfahrt mit dem Bummelzug unternahmen. Diese endete direkt beim Seniorenwohnhaus Karl Borromäus, wo neben einem Mittagessen eine Vernissage mit äußerst gelungenen Bildern, die über den Sommer von BewohnerInnen gemalt wurden, auf die Gäste aus dem Seniorenwohnhaus St. Anna wartete.