Betreuuen und Pflegen

„Gepflegt – Gefragt – Zufrieden“

Mit dem Titel „GGT – Gepflegt – Gefragt – Zufrieden“ fassten die Studierenden des SOMA-Lehrgangs 2016 die Ergebnisse ihres Forschungsprojekts zusammen. Ein Studienjahr lang beschäftigten sich die FH-Studierenden mit der Erforschung der Zufriedenheit der betreuten Menschen sowie ihrer Angehörigen mit den Mobilen Pflegediensten der Caritas. In ihrer Abschlusspräsentation Ende Juni stellten sie die Ergebnisse vor – und dabei den MitarbeiterInnen der Mobilen Pflegedienste ein sehr gutes Zeugnis aus.

Jeweils 2.020 Fragebogen wurden an die betreuten Menschen sowie an ihre Angehörigen geschickt. Die hohe Rücklaufquote von mehr als 38% lässt valide Rückschlüsse zu. Es zeigt sich, dass deutlich mehr Frauen (69,3%) als Männer mobil betreut werden. Bei den Angehörigen sind es ebenfalls deutlich mehr Frauen (71,6 %) als Männer. 49,1%  der SeniorInnen leben allein. 48,1% der SeniorInnen sind zwischen 80 und 89 Jahren alt, 18,3% sogar älter als 90 Jahre. Die meisten betreuten Menschen (31%) haben Pflegegeldstufe 2, gefolgt von Pflegegeldstufe 3 (26,8%), Pflegegeldstufe 1 (19%).

Die meisten Menschen (über 70%) nehmen die Leistung der Fach-Sozialbetreuung Altenarbeit in Anspruch, knapp 35% (zum Teil zusätzlich) die Hauskrankenpflege sowie  knapp 20% die Heimhilfe. Die Caritas-MitarbeiterInnen kommen dabei zum Großteil mehrmals pro Woche zu den Menschen nach Hause.
98,7% der SeniorInnen sind zufrieden mit den Leistungen der Mobilen Pflegedienste, 77% sogar sehr. Wenn es Beschwerden gibt, so liegen diese vorwiegend an terminlichen Diskrepanzen. Beschwerden werden zu 90% zufriedenstellend bearbeitet. Die Caritas-MitarbeiterInnen werden zu 99,6 als freundlich, 99,4% als hilfsbereit, 99,3% als fachlich kompetent und 99% als verständnisvoll beurteilt.

Zwischen 58,5% und 65% der SeniorInnen geben an, dass durch die Mobilen Pflegedienste ihre Gesundheit sowie Ihre Selbstständigkeit erhalten werden und dass sie sich sicherer fühlen. Um die 40% fühlen sich weniger einsam und haben mehr Lebensfreude. Mehr als 30% geben an, dass sich ihre Beweglichkeit und die sozialen Kontakte verbessert/erhalten haben und dass sie weniger Arztbesuche benötigen. Eine erfreuliche Bilanz.

Folgende Aussagen der Befragten resümierten die Präsentation: „Danke, dass es Euch gibt. Es wäre sonst unmöglich, meine Mutter zu Hause zu betreuen“, „Ich bin sehr froh und glücklich, dass ich die Leistungen der Mobilen Pflegedienste in Anspruch nehmen kann, um ein selbstbestimmte Leben in meiner Wohnung weiterhin führen zu können“ und „Kann man nur weiterempfehlen. Danke! Danke! Danke!“

„Diese Ergebnisse bestätigen einmal mehr, mit wie viel Engagement und mit welch hoher Qualität die MitarbeiterInnen Tag für Tag unterwegs sind und ihren Dienst erledigen. Ich bin sehr stolz auf die unglaublich tollen Leistungen und ich möchte allen MitarbeiterInnen einmal mehr meinen großen Dank aussprechen!“ sagt Mag.a (FH) Doris Wurm, Leiterin der Mobilen Pflegedienste der Caritas. „Wir werden jetzt die Ergebnisse der Studie weiter analysieren und Maßnahmen treffen, um die eine oder andere rückgemeldete Schwachstelle des Dienstes zu verbessern.“