Schnuppern in Sozialbetreuungsberufen

Dreizehn jugendliche Mädchen stehen in einer Gruppe uns schauen in die Kamera

Was sind Sozialbetreuungsberufe? Welche Aufgaben sind damit verbunden? Welche persönlichen und sozialen Kompetenzen braucht man dafür? Welche Ausbildung ist notwendig? Was erwartet mich dann später im Berufsfeld?

Auf solche und viele weitere Fragen gab es heute Antworten im Rahmen des Berufskundeunterrichts der 3.A Klasse der Linzer Otto-Glöckel-Schule (NMS 5). Die Klasse besuchte das Caritas-Seniorenwohnhaus Karl Borromäus in der Linzer Bethlehemstraße. „Wir haben uns bereits mehrere Branchen angeschaut, u.a. die Tourismusbranche, aber auch die Landwirtschaft“, erzählt die Lehrende Martina Schramm. Nun waren also die Sozialbetreuungsberufe an der Reihe.
„Meine Großeltern wohnen selbständig in Ägypten“, bemerkt ein Schüler. Eine Kollegin wirft ein: „Und meine in Bosnien.“ „Zu meiner Oma kommt regelmäßig jemand ins Haus“, weiß eine weitere. Das Thema „Alter“ ist der Klasse also nicht fremd. Aber wie sieht der Alltag in einem Seniorenwohnhaus aus? Was müssen MitarbeiterInnen leisten, um den BewohnerInnen – insbesondere den an Demenz Erkrankten – den Alltag lebenswert zu gestalten?

Nach Erzählungen mit Bildern und einem Film besuchte die Klasse den Demenz-Wohnbereich im Erdgeschoss des Hauses. Pflegedienstleiterin Marlis Paminger-Schneider erklärte der Klasse die Einrichtung des Wohnbereichs, der mit alten Möbeln so gestaltet wurde, dass die BewohnerInnen die Gegenstände von früher kannten. „Ich habe es mir ganz anders vorgestellt, aber es gefiel mir wirklich sehr gut“, so das Fazit einer Schülerin.