Erinnern und Vergessen: Zwei Seiten einer Medaille


Wann: 27.03.17 / 19:30

Wo: Bildungszentrum Maximilianhaus, Gmundner Straße 1b, 4800 Attnang-Puchheim

Abendvortrag für pflegende und betreuende Angehörige sowie für Interessierte

Referentin: Margit Hauft, Erwachsenenbildnerin

Eintritt frei, freiwillige Spenden erbeten.

 

Sich an Schönes oder auch an Belastendes zu erinnern, ist wichtig für unsere Identität. Erinnerungen geben unserem Leben Kontinuität und lassen es uns als ein Ganzes empfinden. In unseren Erinnerungen begegnen wir uns selbst mit unserer eigenen Geschichte.

Viel ist in unserer Zeit vom Verlust der Erinnerungen die Rede – vom krankhaften Vergessen, von Demenz. Da befällt uns manchmal die Angst, dass wir uns auf unser Gedächtnis nicht mehr verlassen können, dass unsere Erinnerungen verloren gehen und dass damit unser Leben in zusammenhangloses Stückwerk zerfällt, verbunden mit der Sorge, hilflos und orientierungslos zu sein.

Und dennoch: Erinnern und Vergessen sind wie zwei Seiten einer Medaille.

  • Gibt es nicht auch ein Vergessen, das positiv und entlastend ist?
  • Ist das Vergessen nicht ebenso eine Gnade wie das Erinnern?
  • Was hat Vergessen mit Vergeben – und damit mit einem versöhnten Leben – zu tun?
  • Berühren Vergeben, Vergessen und Loslassen nicht auch den inneren Kern unseres Glaubens?
  • Kann ein entspannterer Blick auf das Vergessen vielleicht auch unsere Begegnungen mit
    Menschen entspannen, die von Demenz betroffen sind?

Erwachsenenbildnerin Margit Hauft versucht an diesem Abend einen etwas „anderen“ Blick aufs Vergessen zu werfen.

 

Veranstalter:

Caritas für Betreuung und Pflege
Servicestelle Pflegende Angehörige
Parkstraße 1, 4840 Vöcklabruck
Tel.: 0676 / 87 76 24 48
helene.kreiner-hofinger(at)caritas-linz.at
www.facebook.com/pflegendeangehoerige

in Kooperation mit der RegionalCaritas Vöcklabruck und dem Bildungszentrum Maximilianhaus