Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Der Caritas-„Spirit“

„Große Hilfe braucht eine große Seele“ hat eine unserer Mitarbeiterinnen kürzlich gemeint. Und in der Caritas sei diese für sie immer spürbar. Das kommt nicht von ungefähr, denn unser Selbstverständnis und Handeln als Caritas fußt auf Werten, denen eine große Botschaft zu Grunde liegt: die Nächstenliebe. Es ist der Auftrag, dem Beispiel von Jesus Christus zu folgen, auf Menschen am Rand der Gesellschaft zuzugehen und die Würde jedes einzelnen zu achten. Es bedeutet nicht nur, Menschen in Notlagen beizustehen, sondern auch, für sie und das Miteinander in unserer Gesellschaft mutig einzutreten.

Große Hilfe

Um „große Hilfe“ zu ermöglichen, ist die Caritas in vielen Ländern der Welt sehr professionell organisiert und Arbeitgeber vieler MitarbeiterInnen. Dazu braucht es viele Instrumente und Kompetenzen, die auch im Management von Unternehmen oder anderen Institutionen erforderlich sind. Es braucht tragfähige Strukturen und fachliches Know-how, um wirksam helfen zu können – nicht nur, um etwa in Katastrophenfällen rasch Nothilfe-Maßnahmen einzuleiten, sondern auch in der langfristigen sozialen Arbeit, wie zum Beispiel der Pflege. 

Große Seele

Aber ohne „große Seele“ würden wir niemals diese große Wirksamkeit erreichen, die wir haben. Denn diese Seele ist es, die so viele Menschen berührt und sie motiviert, sich mit uns zu engagieren – sei es als angestellte oder ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Oder auch in anderer Form als SpenderInnen sowie KooperationspartnerInnen. Und für diese Seele bin ich dankbar, aber sie ist auch zu pflegen, damit sie in allem unserem Tun spürbar ist und bleibt. 

 

Franz Kehrer, MAS

Direktor der Caritas in Oberösterreich