Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Rückblick auf den Tag der offenen Tür im Caritas-Ausbildungszentrum für Sozialbetreuungsberufe am Schiefersederweg

Unter dem Jahresleitfaden „Das Eigene und das Fremde“ lud am Donnerstag, 3. März 2016, das Caritas-Ausbildungszentrum für Sozialbetreuungsberufe am Schiefersederweg zum Tag der offenen Tür ein. Ziel der Veranstaltung war es, an der Sozialbetreuung Interessierten das Angebot der Schule näher zu bringen und zur Reflexion dieses Berufsfeldes einzuladen. Viele Menschen sind der Einladung nachgekommen und holten sich Informationen aus erster Hand.

„Es ist meinem Team und mir ein großes Anliegen, unser umfangreiches Ausbildungs- wie Bildungsangebot bekannt zu machen“, so Schuldirektor Dr. Helmut Rockenschaub.  „Wer zu uns kommt, kann sich im Bereich Altenarbeit genauso qualifizieren und professionalisieren wie im Bereich Familienarbeit.“ Neben einer zweijährigen Ausbildung zum/zur FachsozialbetreuerIn Altenarbeit kann man auch eine dreijährige Diplomausbildung zum/zur DiplomsozialbetreuerIn Familienarbeit absolvieren. „Es sind Berufe, die in unserer Gesellschaft mehr denn je gebraucht werden,“ spielt Rockenschaub auf die sich verändernde Bevölkerungsentwicklung an, der zu Folge es immer mehr ältere und alte Menschen gibt. Zudem verändern sich auch die Familienstrukturen, was für die Familienarbeit eine konkrete Herausforderung darstellt. Dem Schuldirektor und seinem Team geht es darum, den Studierenden fundiertes fachliches Wissen und einen Wertekanon, in dessen Mittelpunkt der Mensch mit seinen Bedürfnissen steht, mitzugeben. Rockenschaub: „In der Sozialbetreuung geht es nicht nur darum, was wir tun, sondern vor allem auch, wie wir es tun.“ Ein besonderer Fokus wird im Caritas-Ausbildungszentrum auch auf „das Eigene und das Fremde“ gelegt, denn das Thema Migration und interkulturelle Begegnungskultur wird auch in der Altenbetreuung und Familienarbeit immer wichtiger.

Am Tag der offenen Tür, an dessen Organisation sich DozentInnen und Studierende gleichermaßen beteiligten, bemühte man sich, die BesucherInnen auf die Ausbildungen und das Berufsleben gleichermaßen einzustimmen. So wurden Module der Elementarpädagogik (mit Spielen), der Kreativität für alte Menschen (mit dem Herstellen von kleinen Geschenken) vorgestellt und die Kochkünste der Studierenden mit einem umfangreichen Buffet verdeutlicht. Im Zentrum standen Referate von Experten/innen (darunter auch ehemalige Studierende) zum heurigen Jahresthema „Das Eigene und das Fremde“.

„Wer den Tag der offenen Tür versäumt hat, kann an einem der nächsten Infoabende teilnehmen und/oder sich individuell an unserer Schule beraten lassen. Wir nehmen uns Zeit für Sie“, wendet sich Helmut Rockenschaub an Interessierte. Dazu gehören Jugendliche, welche das 17. Lebensjahr (Tagesform) bzw. 19. Lebensjahr (Berufstätigenform) erreicht und weiter zur Schule gehen wollen, genauso wie bereits berufstätige Personen, die in ihrem Leben eine neue Herausforderung suchen.