Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Ausbildung zur/zum SozialbetreuerIn für Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung

Als Fach-SozialbetreuerIn Behindertenarbeit bzw. -begleitung
 
(nach 4 Semestern) üben Sie ihre Tätigkeit in den zentralen Lebensfeldern von beeinträchtigten Menschen aus. Sie unterstützen diese in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Freizeit und Bildung. 

Als Diplom-SozialbetreuerIn Behindertenarbeit bzw. -begleitung

 
(nach 3 Jahren) arbeiten Sie auf der Basis einer vertieften Ausbildung mit höherer Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Sie übernehmen planerische und konzeptive Aufgaben hinsichtlich der Gestaltung der Betreuungsarbeit und können MitarbeiterInnen und HelferInnen in Fragen der Sozialbetreuung koordinieren und fachlich anleiten. Weiters führen Sie Maßnahmen und Prozesse der Qualitätsentwicklung mit Hilfe anerkannter Verfahren durch. 

  • Erfolgreicher Abschluss einer mittleren oder höheren Schule oder einer Berufsausbildung nach der Schulpflicht (Ausnahme in Einzelfällen möglich, z.B. durch Absolvierung eines freiwilligen bzw. berufsorientierenden sozialen Jahres)
  • Vollendung des 17. (Tagesform) bzw. des 19. (Berufstätigenform) Lebensjahres
  • körperliche und psychische Eignung
  • gute Deutschkenntnisse
  • erfolgreiches Aufnahmegespräch

Aufnahmevoraussetzungen - Diplom-SozialbetreuerIn Behindertenarbeit bzw. -begleitung 

  •  positiver Abschluss zum/zur Fachsozialbetreuer/in BA bzw. BB
  • erfolgreiches Aufnahmegespräch

4 Semester (Fachniveau)
6 oder 7 Semester (Diplomniveau)

Zusätzlich zu den theoretischen, persönlichkeitsbildenden und praktischen Unterrichtsfächern absolvieren die TeilnehmerInnen Praktika in den verschiedenen Bereichen des künftigen Berufsfeldes. Die Pflegehilfequalifikation ist in der Behindertnareit inkludiert. Die Ausbildungen werden sowohl berufsbegleitend als auch in Tagesform angeboten. Durch das modulare Ausbildungssystem können AbsolventInnen Zusatzqualifikationen in anderen Bereichen der Sozialbetreuung (Altenarbeit, Familienarbeit) erwerben, sodass sie problemlos in ein anderes Arbeitsfeld wechseln können.