Freiwilliges Integrationsjahr

Ein Flüchtling und Seniorinnen sitzen rund um einen Tisch und spielen gemeinsam ein Brettspiel.

Das Freiwillige Integrationsjahr ist eine besondere Form des freiwilligen Engagements.

Asyl- oder subsidiär schutzberechtigte Personen in Österreich, die die Bedarfsorientierte Mindestsicherung beziehen und deren Zuerkennung des Asylstatus noch nicht länger als 2 Jahre zurückliegt, können ein Freiwilliges Integrationsjahr in der Caritas und anderen Trägereinrichtungen machen.

Das Freiwillige Integrationsjahr begründet kein Arbeitsverhältnis – sondern stellt durch den Erwerb von Kenntnissen in den verschiedenen Kompetenzfeldern ein Arbeitstraining dar – und es besteht weder ein Anspruch auf Entlohnung noch auf Taschengeld – die TeilnehmerInnen erhalten weiterhin die Bedarfsorientierte Mindestsicherung. Fahrtkosten (Einzelfahrscheine) zu den Schulungen können den Teilnehmenden jedoch von den Einsatzstellen rückerstattet werden. 

Die TeilnehmerInnen sind während ihres Einsatzes (mindestens 6 bis maximal 12 Monate) unfall- und krankenversichert. Begleitend zur freiwilligen Tätigkeit gibt es ein pädagogisches Schulungsprogramm im Ausmaß von 150 Stunden. Die TeilnehmerInnen erlernen und vertiefen die deutsche Sprache, setzen sich mit den österreichischen Werten und der österreichischen Kultur auseinander. Weitere Ziele sind die Stärkung sozialer und interkultureller Kompetenzen und die Förderung des sozialen Engagements der TeilnehmerInnen.

In der Caritas OÖ sind die TeilnehmerInnen unter anderem tätig in Flüchtlingshäusern, Kontaktstelle für ArmutsmigrantInnen, Integrationszentrum Paraplü, Kindergärten, Wärmestube, Seniorenwohnhaus u.a.

 

Auf der Website www.integrationsjahr.at finden Sie alle Einsatzstellen. InteressentInnen können sich direkt bei den dort genannten Ansprechpersonen anmelden. Um in das Freiwillige Integrationsjahr aufgenommen zu werden, müssen sie dann noch persönlich beim AMS vorsprechen.