Hilfe für obdachlose Menschen

Der Verlust des Arbeitsplatzes, eine schwere Krankheit, ein Unfall oder das Zerbrechen der eigenen Familie treiben jährlich zahlreiche Menschen in Oberösterreich in eine Notsituation.

Durch die rechtzeitige Hilfe und Unterstützung kann vieles abgefangen werden: Wenn überforderte Mütter nach einer Trennung um Hilfe im Haus für Mutter und Kind ansuchen, Obdachlose ohne Krankenversicherung die medizinische Notversorgung im Help-Mobil in Anspruch nehmen oder Menschen, die ihren Wohnplatz verloren haben, vorübergehend in eine Krisenwohnung ziehen und damit der Obdachlosigkeit entgehen.

Helfen Sie uns, damit obdachlose oder von Obdachlosigkeit bedrohte Personen wieder einen Ausweg finden!

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So hilft Ihre Spende

Help-Mobil

Medizinische Basisversorgung

Mobile medizinische Grundversorgung in Linz


Das Help-Mobil ist ein Bus, der zwei Mal in der Woche in den Abendstunden an mehreren Standorten in Linz Halt macht. Es bietet obdachlosen und nicht versicherten Menschen eine medizinische Basisversorgung an. Bei Bedarf erhalten obdachlose Männer und Frauen auch Schlafsäcke, Unterwäsche und Kleidung und können sich mit Tee und etwas zum Essen stärken.

Ich komme zum Help-Mobil auch wenn ich nicht krank bin, weil Ich niemanden habe, mit dem ich sprechen kann. Hier hört mir jemand zu und interessiert sich für meine alltäglichen Probleme.

Christian K.,
Obdachloser

Unterhalten, Kaffee trinken, mit den Leuten reden....einfach nicht alleine sein.

Wolfgang,
Besucher der Wärmestube

Das erste Mal bin ich mit der Wärmestube in Kontakt gekommen, wie ich zurückgekommen bin von Salzburg, weil ich momentan keine Wohnung gehabt habe. Und dann habe ich gesagt, ok, billiges Essen, da kann ich mich duschen gehen - und seitdem komme ich regelmäßig her.

Manfred,
Besucher der Wärmestube

In der Caritas Wärmestube

ein Rückzugsort für obdachlose Menschen

Im Tageszentrum Wärmestube finden Personen mit finanziellen, psychischen und/oder sozialen Problemen eine Anlaufstelle.

Krisenwohnungen

Unterkunft für Menschen in Notlagen

Unbürokratisches Wohnangebot für Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind 


Nicole saß nach ihrer Scheidung und dem Rauswurf aus einer Mietwohnung als Schwangere auf der Straße. In einer Caritas-Krisenwohnung bekam Nicole eine Unterkunft. Mit Unterstützung einer Sozialarbeiterin hat sie neue Perspektiven und neuen Mut für ihr Leben gewonnen.

Du kannst dich nicht komplett gehen lassen. Du versinkst nicht in ein Loch, wo dir keiner raus hilft, sondern es ist immer wieder jemand da, der mal kommt und sagt: das wäre zu machen oder das wäre noch eine Möglichkeit und gibt dir wieder Mut und ein bisschen Antrieb. Nächstes Ziel ist eine langfristige Wohnung und eine Arbeit, ein normales Leben einfach, so normal leben wie möglich.

Nicole,
Bewohnerin einer Krisenwohnung

Jetzt mit einer Spende helfen!

FRIDA schafft Raum für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen. Die Tageseinrichtung ist in erster Linie ein Regenerations- und Rückzugsort. Geboten werden neben Grundversorgung (Frühstück, Duschen, Wäsche waschen, Postadresse,…) die Möglichkeit zum Austausch und zur Erholung. Information, Beratung und Weitervermittlung sowie Begleitung in Krisensituationen gehören ebenfalls zum Angebot. 

Wenn ich damals die FRIDA nicht gehabt hätte, hätte ich nicht gewusst wo ich hingehen soll.

Roswitha Sasima,
Airbrush-Künstlerin und ehem. Obdachlose

Tageszentrum FRIDA

Können Sie sich vorstellen wie es ist auf der Straße zu leben?

 Nein? Roswitha Sasima kann es rückblickend auch nicht mehr, obwohl sie mehrere Monate obdachlos war.

Haus für Mutter und Kind

Wohnraum und Unterstützung

Ein Neuanfang für Mütter und ihre Kinder

Das Haus für Mutter und Kind in Linz hilft Schwangeren und Frauen mit ihren Kindern nach einer Scheidung oder in einer Verlust- bzw. Krisensituation, ihr Leben neu zu ordnen. Die Frauen erfahren Geborgenheit, Hilfe bei der Klärung rechtlicher Fragen, bei der Schuldenbewältigung und bei Behördengängen. SozialarbeiterInnen unterstützen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz und einer Wohnung und stehen auf Wunsch auch nach dem Auszug zur Seite. Gemeinsam mit der/dem BetreuerIn entwickeln die Frauen neue Perspektiven und planen ihre Schritte in ein selbständiges Leben. Mehr erfahren

Aufgrund der vielen Anfragen, die wir im Jahr haben, kann ich sagen, dass es nicht genug solcher Einrichtungen gibt und für viele Frauen wäre wirklich die Obdachlosigkeit das, wo sie sich dann wiederfinden würden.

Ulrike Gomelsky,
Leiterin Haus für Mutter und Kind

Der Hartlauerhof in Asten bietet 14 wohnungslosen Männern einen Wohn- und Lebensraum sowie Betreuung und Begleitung durch SozialarbeiterInnen. Eine tagesstrukturierende Beschäftigung in der Küche und im Garten sowie in der Holz- und Metallwerkstatt gibt den Bewohnern die Möglichkeit, wieder Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zu tanken. Die SozialarbeiterInnen helfen bei der Bewältigung von Alkoholproblemen, bei der Schuldenregulierung, bei der Entwicklung neuer Perspektiven und bieten Begleitung bei Behördenwegen an.

Im Hartlauerhof habe ich wieder das gefunden, was ich durch das Leben auf der Straße verloren habe - die Gemeinschaft, den Zusammenhalt, die Beschäftigung, den geregelten Alltag.

Helmut B.,
Bewohner im Hartlauerhof

Hartlauerhof - Begleitetes Wohnprojekt