Junge KünstlerInnen stellen aus

Schülerinnen und Schüler des Linzer Gymnasiums Petrinum nahmen die DR Kongo - das zweitgrößte und zugleich ärmste Land Afrikas - genauer unter die Lupe.

Ein außergewöhnliches Projekt verwirklichten Schülerinnen und Schüler des Linzer Gymnasiums Petrinum im Rahmen eines fächerübergreifenden entwicklungspolitischen Projektes. Sie nahmen im Unterricht die DR Kongo  - das zweitgrößte und zugleich ärmste Land Afrikas - genauer unter die Lupe.

Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Schwerpunkten wurde an einer Ausstellung gearbeitet. Mit dem Titel „Gott begegnet uns im Fremden und in den Hungrigen“ wurde die Ausstellung schließlich eröffnet.

„Ich möchte mit meinem Bild ausdrücken, wie die Menschen in Afrika von morgens bis abends hart arbeiten müssen und trotzdem nicht genug zu Essen haben, während bei uns der Überfluss  herrscht“, erzählt der 13-jährige Matthias. Französischlehrer Günther Aigner, der Organisator dieses entwicklungspolitischen Projektes, ist überzeugt von diesem fächerübergreifenden Unterrichtskonzept: „In der intensiven Auseinandersetzung mit den schwierigen Lebensbedingungen von Menschen in anderen Erdteilen entwickeln unsere Jugendlichen einen Weitblick und ein Einfühlungsvermögen, das ihnen hoffentlich über die Schule hinaus erhalten bleibt und ein Lernen fürs Leben sein soll.“

Die Werke der jungen Künstlerinnen und Künstler sowie berührende Kongo-Bilder des Caritas-Fotografen Franz Litzlbauer stehen bis zum 20. April 2013 im Petrinum zur Besichtigung bereit.

Wir freuen uns auch sehr über 535 Euro, die im Rahmen der Ausstellung für ein Kinderernährungszentrum der Caritas in der Nähe der Zehn-Millionen-Hauptstadt Kinshasa gesammelt wurden. Mit diesem Betrag können 21 unterernährte Kinder gesund gepflegt werden!

Vielen Dank für das Engagement!