115.000 Euro für Hochwasser-Opfer in Serbien und Bosnien

Aufgrund der enormen Tragweite der Hochwasserkatastrophe am Balkan hat die Raiffeisenbankengruppe OÖ gemeinsam mit der Caritas eine breit angelegte Spendenaktion initiiert.

Mitte Mai hat ein Jahrhunderthochwasser in weiten Teilen Bosniens und Serbiens eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Insgesamt sind mehr als eine Million Menschen von der Hochwasserkatastrophe betroffen. Tausende Privathäuser sind immer noch nicht bewohnbar und Landwirtschaftsflächen sind zerstört.

Aufgrund der enormen Tragweite dieser Hochwasserkatastrophe hat die Raiffeisenbankengruppe OÖ gemeinsam mit der Caritas eine breit angelegte Spendenaktion initiiert. Insgesamt hat die Raiffeisenbankengruppe OÖ gemeinsam mit ihren Kunden und MitarbeiterInnen 115.000 Euro gesammelt, die nun von Raiffeisenlandesbank OÖ-Generaldirektor Dr. Heinrich Schaller an Caritas-Direktor Franz Kehrer, MAS, übergeben werden konnten.

Rasche und wirkungsvolle Hilfe
„Während die Betroffenen in Serbien und Bosnien immer noch mit den Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe zu kämpfen haben, ist das Thema aus den Medien und damit leider auch aus dem öffentlichen Bewusstsein in Österreich weitgehend verschwunden. Mit dieser Spendensumme wollen und können wir mithelfen, damit zumindest ein Teil der Betroffenen am Balkan unterstützt und mit dem Notwendigsten zum Wiederaufbau versorgt werden kann. Durch die Zusammenarbeit mit der Caritas für Menschen in Not ist gewährleistet, dass mit den Spenden rasch dort wirkungsvolle Hilfe geleistet wird, wo sie am dringendsten benötigt wird.  Wir leisten so Hilfe zur Selbsthilfe – das ist eines der Grundprinzipien von Raiffeisen“, so Generaldirektor Dr. Heinrich Schaller.

Wiederaufbau einer Lebensgrundlage
Mit den Spenden sollen rund 130 kinderreiche Familien, aber auch alte und alleinstehende Menschen in den Dörfern rund um Šabac (Serbien) bei der Sanierung und Ausstattung ihrer Häuser mit Elektrogeräten und Hausrat unterstützt werden. Sie haben durch die Überschwemmungen ihre Lebensgrundlage verloren und sind auf Hilfe durch die Caritas angewiesen.

Herzlichen Dank!