Benefizkonzert „30 Jahre Tschernobyl“ zugunsten von Kindern in Weißrussland

Musizierende des Benefizkonzerts

Vor 30 Jahren ereignete sich die Nuklearkatastrophe in Tschernobyl. Aus diesem Anlass gab Kontrabassist Yamato Moritake gemeinsam mit Mitgliedern des Brucknerorchesters am Sonntag, 17. April in der Ursulinenkirche in Linz ein Benefizkonzert. Die freiwilligen Spenden kamen der Caritas Auslandshilfe zugute, die damit Kinder in Weißrussland unterstützt.

Kontrabassist Yamato Moritake ist seit Jahren Organisator von Charity-Konzerten und veranstaltete in den letzten Jahren in Linz bereits mehrere Benefizveranstaltungen. Stets unterstützen ihn dabei Kolleginnen und Kollegen aus dem Bruckner Orchester, so auch beim Konzert am 17. April, das vor ca. 150 begeisterten ZuschauerInnen stattfand.

Am Programm standen Werke von Beethoven, Haydn, Mozart und Brahms. Sopranistin Alexandra Diesterhöft sang in Begleitung des Trios Solter „Schottische Lieder“ von Beethoven und Haydn. Das Bruckner Kammerorchester und Sopranistin Mari Moriya brachten Mozarts „Ruhe sanft, mein holdes Leben“ zur Aufführung. Den Abschluss machte das Linzer Bruckner Quartett mit Brahms „Klavierquartett Nr. 1“.

Der erzielte Erlös von 1.828 Euro kommt dem Caritas-Zentrum St. Lukas in Minsk, in dem schwerkranke Kinder mit ihren Angehörigen während der Behandlungszeit kostenlos wohnen können, zugute.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Yamato Moritake und seinen Kolleginnen und Kollegen für dieses schöne Konzert!