Hunger und COVID-19: Die doppelte Not

COVID-19 belastet uns alle in irgendeiner Form: Zu den Liebsten Abstand halten, Kurzarbeit, Jobverlust, Zukunftsängste. In Österreich haben wir jedoch ein funktionierendes Gesundheitssystem, genügend zu essen und sauberes Wasser aus der Wasserleitung. Im globalen Süden ist das nicht so: Das Coronavirus bedroht Länder, die ohnehin von (Natur-)Katastrophen und Konflikten getroffen sind, noch weiter und verschärft den Hunger.

  • Jedes 7. Kind

    kommt untergewichtig zur Welt

  • Jeder 5. Mensch

    weltweit leidet an chronischem Hunger

  • 240.000 Menschen

    erhalten Hilfe in Caritas-Projekten gegen den Hunger

Helfen wir jenen Menschen, die jetzt vor dem Nichts stehen und um ihr Überleben kämpfen.

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Klimawandel hat schwerwiegende Folgen

Studien zeigen, dass Afrika südlich der Sahara besonders betroffen ist – in vielen Ländern wie Mali, Burkina Faso, Senegal, Südsudan oder Demokratische Republik Kongo sind die Auswirkungen wie etwa verändernde Regenzeiten, Abnahme der Bodenfruchtbarkeit oder Wassermangel besonders schlimm und gerade diese Länder haben wenig Mittel, um Ernteausfälle abzufedern.

Ausgangsbeschränkungen verschärfen Hunger

Die meisten Menschen im ländlichen Afrika leben außerdem hauptsächlich von der Landwirtschaft, von geringen Erwerbstätigkeiten, vom Verkauf ihrer Ware auf Märkten oder kleinen Geschäften und Restaurants. Das ohnehin geringe Einkommen fiel durch die Lockdown-Bestimmungen völlig weg. Dazu kommen große Preissteigerungen vor allem bei Nahrungsmitteln, wodurch sich viele das Essen nicht mehr leisten können. Die Menschen, die im normalen Alltag schon um ihre tägliche Mahlzeit kämpfen müssen, schlittern nun noch tiefer in die Armut.  

Zola - die Hoffnung der Familie

Familien in Krisenregionen sind durch Covid-19 jetzt besonders stark betroffen.

Hunger droht nun zur nächsten Herausforderung der Corona Pandemie zu werden. Die UN befürchtet sogar eine Verdoppelung des akuten Hungers – von derzeit 135 Mio. Menschen, die in einer akuten Ernährungssituation sind, auf 265 Mio. Menschen.

Wie hilft die Caritas?

Die Demokratische Republik Kongo zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Seit über 20 Jahren engagiert sich die Caritas Oberösterreich in diesem Land um die Situation der Menschen zu verbessern. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort können wir jetzt helfen.

  • Wir helfen mit Informationskampagnen gegen die Ausbreitung des Virus. Lokale MitarbeiterInnen machen auf Corona aufmerksam und informieren über Hygienemaßnahmen.

    Wir helfen mit Informationskampagnen gegen die Ausbreitung des Virus. Lokale MitarbeiterInnen machen auf Corona aufmerksam und informieren über Hygienemaßnahmen.

  • Wir unterstützen Bauernfamilien beim Bewirtschaften ihrer Felder mit Saatgut, Werkzeug und Ausbildung, sodass sie genügend Ernte haben und sich ernähren können.

    Wir unterstützen Bauernfamilien beim Bewirtschaften ihrer Felder mit Saatgut, Werkzeug und Ausbildung, sodass sie genügend Ernte haben und sich ernähren können.

  • Wir helfen den Familien eine nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen, damit sie sich mit verschiedenen Getreidesorten, Bohnen, Gemüse, Obst und Tierhaltung langfristig selbst versorgen können.

    Wir helfen den Familien eine nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen, damit sie sich mit verschiedenen Getreidesorten, Bohnen, Gemüse, Obst und Tierhaltung langfristig selbst versorgen können.

  • Um die Menschen vor dem Hunger zu bewahren, erhalten sie Lebensmittelpakete aus Reis, Bohnen, Öl und Zucker. Die Pakete sichern die Ernährung einer sechsköpfigen Familie für drei Monate.

    Um die Menschen vor dem Hunger zu bewahren, erhalten sie Lebensmittelpakete aus Reis, Bohnen, Öl und Zucker. Die Pakete sichern die Ernährung einer sechsköpfigen Familie für drei Monate.

  • Medizinisches Personal in Krankenhäusern in Kinshasa wird mit Schutzmaterialien wie z.B. Masken, Schutzbrillen, Desinfektionsmittel oder Medikamente ausgerüstet.

    Medizinisches Personal in Krankenhäusern in Kinshasa wird mit Schutzmaterialien wie z.B. Masken, Schutzbrillen, Desinfektionsmittel oder Medikamente ausgerüstet.

Hilfe gegen Hunger in der DR Kongo

Schwester Scolastique, die unermüdliche Helferin

Täglich kommen mehr als 40 Mütter mit ihren Kleinkindern zu Schwester Scolastique in die Caritas-Ernährungsstation in einem Armenviertel Kinshasas, der Hauptstadt der DR Kongo. Mit routinierten Handgriffen untersucht die Schwester die unterernährten Kinder. „Wir haben es schon geschafft“, sagt sie und streicht dem Kind über die Wange. Mit dem Maßband misst Schwester Scolastique den Oberarmumfang des Kindes. Sie weiß, dem Kind geht es schon besser, auch das Band zeigt schon fast wieder grün.