Afrikanisches Kind mit Trinkwasserflasche

Hungersnot in Afrika

In weiten Teilen Ostafrikas und der Sahelzone bahnt sich eine Hungerkatastrophe an. Mehr als 27 Millionen Menschen drohen zu verhungern. Anhaltende Dürre und bewaffnete Konflikte haben die Menschen ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Vor allem Kinder und ältere Menschen sind akut in Lebensgefahr.

Als Caritas leisten wir aktuell im Südsudan, Äthiopien, Kenia und Uganda Nothilfe für die Betroffenen – wir verteilen Lebensmittel, Wasser und Medikamente. Zentrales Anliegen ist uns aber, die Ernährung der Menschen langfristig zu sichern: mit Bildungsprojekten und der Unterstützung von Kleinbauern, damit sie selbst für ihre Familien sorgen können. Aktuell betreuen wir als österreichische Caritas 50 Hilfsprojekte gegen den Hunger in den am schlimmsten betroffenen Ländern.

Mehr zu unserer Hunger-Nothilfe in Afrika

Hilfe gegen den Hunger

DR Kongo

In der Demokratischen Republik Kongo, die zu den ärmsten Ländern der Welt zählt, unterstützt die Caritas Oberösterreich seit Jahren 16 Projekte. Der Staat, von vielen Kriegen und Unruhen erschüttert, hat nur wenige finanzielle Mittel, um die nötige Infrastruktur aufzubauen. Die Bevölkerung ist auf sich selbst gestellt. 70 Prozent aller Menschen im Kongo, das sind 60 Millionen Menschen, sind unter- oder mangelernährt, fast die Hälfte der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Die Schwerpunkte unserer Arbeit liegen neben Ernährungsstationen für unterernährte Kinder vor allem im Bereich Landwirtschaft, Bildung und Verbesserung der Wasserversorgung. KleinbäuerInnen erhalten neben Saatgut, Werkzeug und Nutztieren auch das nötige Know-How vermittelt.

Jetzt helfen!

Die aktuellen humanitären Katastrophen zeigen deutlich, dass wir daran arbeiten müssen, die Ernährungssituation der Menschen langfristig zu verbessern. Hunger ist eine globale Tragödie, aber gemeinsam können wir helfen.

Hilfe>Hunger

  • Mit 15 Euro kann ein unterernährtes Kind neun Monate lang mit Spezialnahrung versorgt werden.
  • Mit 20 Euro ermöglichen Sie einer Bauernfamilie den Start einer Hühnerzucht.
  • Mit 35 Euro erhält eine Bauernfamilie Saatgut und Werkzeug für die nächste Ernte.

Hautnah dran an der Hilfe

Caritas Auslandshilfe-Mitarbeiterin Andrea Fellner nimmt Sie mit in die Demokratische Republik Kongo und zeigt, wie wir mit Ihrer Unterstützung den Menschen dort helfen.

Nahrung für die Kleinen

In vier Caritas Ernährungsstationen pflegen wir jährlich 1.850 unterernährte Babys und Kleinkinder gesund. Die Kleinen erhalten dort sättigende Sojamilch und Spezialbrei aus Öl, Zucker, Erdnüssen und Soja, damit sie rasch zu Kräften kommen. Bis zu drei Wochen werden die Kinder stationär behandelt. Danach erfolgt die ambulante Nachbetreuung - die Mütter kommen dann einmal in der Woche mit ihren Kindern zur Gewichtskontrolle.

Saatgut für eine Zukunft ohne Hunger

Kleinbauern erhalten Erdnuss-, Maniok, Mais- und Gemüsesaatgut und nehmen an Schulungen über moderne Anbaumethoden sowie die Nutzung von verbessertem Saatgut und neuen Nutzpflanzen teil. So können sie ihre Erträge steigern, wodurch ihre Grundversorgung mit Nahrung gesichert ist. Den Ernte-Überschuss verkaufen die Bäuerinnen und Bauern am Markt und können so mit dem Gewinn das Schulgeld ihrer Kinder und ihre medizinische Versorgung bezahlen.

Tiere sichern Überleben

Bauern erhalten von der Caritas Hühner, Ziegen, Schafe und Fische, damit sie eine eigene Zucht starten können. Zudem werden sie darin geschult, wie man die Tiere versorgt und Zucht richtig betreibt. Die Tiere helfen den Menschen auf vielfältige Weise zu überleben. Bei den Ziegen z.B. dient der Mist als Dünger für die Felder, das Fleisch verbessert die Ernährung der Kinder und durch den Verkauf der gezüchteten Ziegen und dem Fleisch kann das Schulgeld für die Kinder oder Medikamente bezahlt werden.

Pate werden und Menschen vor dem Hungertod retten

    In den nächsten Monaten sind Millionen von Menschen gefährdet, einen grausamen Hungertod zu sterben. Mit Ihrem monatlichen Beitrag von 10 Euro versorgen Sie einen Menschen mit Lebensmitteln und helfen ihm zu überleben: