Ein Zimmer - vollgestellt mit Betten, auf einem sitzt eine indische Familie - Eltern mit einem jugendlichen Mädchen.

Quartierangebote

 

Quartiere für AsylwerberInnen in der Grundversorgung: 

Für ein organisiertes Grundversorgungsquartier ist es notwendig, dass der Standort eine gute Infrastruktur bietet, da AsylwerberInnen kein Auto haben. Daher sollten die Nahversorgung (Lebensmittelgeschäft), öffentliche Verkehrsmittel, Schule, Kindergarten, Ärzte usw. zu Fuß erreichbar sein. Darüber hinaus müssen Zentralheizung, Sanitäranlagen und Küche(n) vorhanden sein. 

Um ein Quartier wirtschaftlich sinnvoll betreiben zu können und vor allem auch eine gute Betreuung gewährleisten zu können, ist für die Caritas eine Mindestgröße der Einrichtung (geeignet für 15 – 20 Personen) notwendig ODER ein Standort, der sehr nahe an bereits bestehenden Standorten der Flüchtlingshilfe liegt. Bei kleineren Einrichtungen ist allerdings zu bedenken, dass in der Regel kein Büro vor Ort eingerichtet wird, sondern nur eine mobile Betreuung erfolgen kann (nicht täglich).
Die letzte Entscheidung, ob ein Quartier genommen wird, trifft das Land OÖ.

 

Kontakt für Grundversorgungs-Quartiere mit Platz für ab 15 Personen

Hotline des Landes Oberösterreich für Quartierangebote

Tel.: 0732 77 20 - 152 49

Fax: 0732 77 20 - 21 56 19

E-Mail: gvs.so.post(at)ooe.gv.at

Montag - Donnerstag von 9:00 bis 15:00 Uhr

 

Kontakt für Grundversorgungs-Quartiere mit Platz für weniger Personen: 

Tel.: 0732/7610 2762 

E-Mail: wohnraum(at)caritas-linz.at

Montag bis Mittwoch: 8.00 bis 11.30 Uhr und 12.00 bis 15.30 Uhr

Donnerstag: 8.00 bis 13.00 Uhr

Freitag: 8.00 bis 12.00 Uhr

 

Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge:

Wenn Asylsuchende einen positiven Bescheid bekommen und damit in Österreich bleiben können, dürfen sie nur mehr vier Monate in einem Grundversorgungsquartier bleiben. Danach brauchen sie eine eigene Wohnung, die für sie auch leistbar ist. Denn der Mietvertrag wird dann direkt mit ihnen abgeschlossen und nicht mit einer Betreuungsorganisation wie der Caritas. Sie müssen auch erst Arbeit finden, haben aber bis dahin Anspruch auf bedarfsorientierte Mindestsicherung, aus der sie dann auch die Miete zahlen. 

Gesucht werden vor allem kleine Einzel-Wohnungen – in der Nähe des Grundversorgungsquartiers, aber auch insbesondere im Zentralraum, weil die Flüchtlinge dort am ehesten Arbeit finden. Sie sollten für mindestens ein Jahr zur Verfügung gestellt werden können und mit Heizung, Bad/WC sowie einer Kochmöglichkeit ausgestattet sein. 

Kontakt für Wohnungsangebote für anerkannte Flüchtlinge: 

Tel.: 0732/7610 2762 

E-Mail: wohnraum(at)caritas-linz.at

Montag bis Mittwoch: 8.00 bis 11.30 Uhr und 12.00 bis 15.30 Uhr

Donnerstag: 8.00 bis 13.00 Uhr

Freitag: 8.00 bis 12.00 Uhr

 

Quartierangebote von Pfarren/Ordensgemeinschaften:

Mag. Hans Schwarzbauer-Haupt ist von der Diözese Linz zum Koordinator für die Flüchtlingsunterbringung bestellt worden. Er ist Ansprechpartner für Angebote von Pfarren oder Ordensgemeinschaften - sowohl für Quartiere für AsylwerberInnen in der Grundversorgung als auch für kleinere Wohneinheiten für anerkannte Flüchtlinge.

Kontakt:

Tel: 0732/7610 2360

Mobil: 0676/ 8776 2360

E-Mail: johann.schwarzbauer-haupt(at)caritas-linz.at