Armut in Österreich

Jeder 7. Mensch in Österreich ist armutsgefährdet oder arm.

Armut ist oft erst auf den zweiten Blick sichtbar. Meist spielen sich Existenzsorgen und Nöte hinter verschlossenen Türen ab. Ein kleiner Beitrag von Ihnen macht einen großen Unterschied für Familien in Not.

So können Sie helfen

Baby-Erstausstattung

Mit 20 Euro schenken Sie einer armutsbetroffenen Jungfamilie oder Alleinerzieherin die Erstausstattung für ihr Baby, mit Babynahrung, Windeln und Kleidung.

Energiekosten

Mit 30 Euro erhalten Menschen in Notsituationen Heizkostenzuschüsse, eine Energieberatung oder einen Teil der Reparaturkosten für eine defekte Heizung.

Schlafplatz/Nacht

Mit 33 Euro können Frauen und ihre Kinder in Notsituationen eine Nacht in einem Mutter-Kind-Haus übernachten.

Wer ist von Armut betroffen?

Insgesamt sind 1,2 Millionen Menschen in Österreich von Armut betroffen oder armutsgefährdet – das ist jeder Siebte! Männer, Frauen und erschreckend oft auch Kinder, für die ein leerer Kühlschrank, ein kaltes Zimmer und Einsamkeit häufig Realität sind. 

Was bedeutet Armut für die Menschen?

Wer von Armut betroffen ist, zieht sich langsam aus der Gesellschaft zurück und verliert seine Freunde. Das Eingeständnis, kein Geld für einen Kaffeehausbesuch, einen Ausflug oder die Kinokarte zu haben, fällt auf die Dauer schwer. Der tägliche Kampf ums Durchkommen bedeutet eine große emotionale Belastung.

Trotzdem finden armutsbetroffene Menschen immer wieder die Kraft, weiterzumachen. Sie sind stolz darauf, die Wohnung halbwegs lebenswert halten zu können, den Kindern wenigstens ab und zu mit deren Lieblingsspeisen eine Freude machen zu können oder einfach darauf, nicht aufgegeben zu haben. 

So helfen wir armutsbetroffenen Menschen in OÖ

Mit ein wenig Unterstützung können wir Mensch in Not beistehen ein selbstbestimmtes Leben zu führen und wieder auf die Beine zu kommen. Auch Frau K. hat sich mit Ihrer Tochter an die Caritas gewandt. Gottseidank! „Als meine Tochter ihren ersten Geburtstag im Mutter-Kind-Haus gefeiert hat – mit Torte, Liedern und Geschenken – da haben wir beide vor Freude geweint“, erzählt sie heute.

 

  • In 11 Krisenwohnungen erhalten Menschen, die aufgrund einer aktuellen Notlage keinen Wohnplatz haben, eine Unterkunft.
  • Das Help-Mobil bietet obdachlosen und nicht versicherten Menschen eine medizinische Notversorgung an. Bei Bedarf erhalten sie auch Schlafsäcke, Unterwäsche und Kleidung und können sich mit Tee und etwas zum Essen stärken.
  • In 12 Sozialberatungsstellen in Oberösterreich steht die Caritas Menschen in Notlagen mit Beratung und finanzieller Überbrückungshilfe zur Seite.
  • 6 Lerncafés bieten SchülerInnen aus einkommensschwachen Familien eine kostenlose Lern- und Nachmittagsbetreuung, damit sie einen Schulabschluss schaffen können.
  • Das Haus für Mutter und Kind in Linz ermöglicht Schwangeren und Frauen mit ihren Kindern in einer Krisensituation eine Unterkunft und wieder Hoffnung und Kraft für einen Neuanfang.
  • Die Tageszentren Wärmestube und FRIDA (für Frauen) bieten Obdachlosen tagsüber einen Rückzugsort zum körperlichen und seelischen Aufwärmen, Essen und die Möglichkeit zum Duschen und Wäsche-Waschen.
  • Im Hartlauerhof erhalten wohnungslose Männer einen Wohn- und Lebensraum sowie Betreuung und Begleitung durch SozialarbeiterInnen.
Krisenwohnungen zur Überbrückung

Wohnangebot

Krisenwohnungen bieten Menschen, die aufgrund einer aktuellen Notlage ihren Wohnplatz verloren haben, eine Unterkunft. Mehr erfahren

Unterstützung in der Caritas Sozialberatung

für Menschen in existenziellen Notlagen

In den Sozialberatungsstellen werden Menschen unterstützt, bei denen aufgrund von Arbeitsverlust, Trennung oder anderer Gründe Grundbedürfnisse wie Wohnen oder Essen nicht mehr gewährleistet sind. Mehr erfahren

Ein Neuanfang im Haus für Mutter und Kind

Wohnraum und Unterstützung

Das Haus für Mutter und Kind in Linz hilft Schwangeren und Frauen mit ihren Kindern nach einer Scheidung oder in einer Verlust- bzw. Krisensituation, ihr Leben neu zu ordnen. Mehr erfahren