Haussammlung 2020


Unter dem Motto „Helfen ist größer als wegschauen“ sind auch heuer im April und Mai wieder viele ehrenamtliche HaussammlerInnen aus den Pfarren unterwegs. Sie gehen von Tür zu Tür um Spenden für OberösterreicherInnen in Not zu sammeln.

Oft geht es rasch – auch in unserer Nachbarschaft: Eine persönliche Krise, Kündigung oder Krankheit drängen Menschen an den Rand der Gesellschaft. Viele Betroffene stehen vor der Frage, ob sie das vorhandene Geld für Essen oder Heizen ausgeben sollen. Denn für beides zusammen reicht das Geld nicht aus. 

Die Caritas ist für diese Menschen eine wichtige Anlaufstelle, weil sie für konkrete Hilfe von Mensch zu Mensch steht. 

Schauen wir nicht weg! Helfen wir gemeinsam Menschen in Not in Oberösterreich!


Jetzt20,- spenden!

Eine gesunde Jause, damit man besser lernen kann

Jause im Lerncafé

Mit 20 Euro schenken Sie einem Schulkind aus einer sozial benachteiligten Familie in einem Caritas Lerncafé einen Monat lang eine gesunde Jause.

Jetzt30,- spenden!

Ohne knurrenden Magen ins Bett gehen.

Lebensmittel-Gutscheine

Mit 30 Euro schenken Sie einem bedürftigen Menschen einen Lebensmittelgutschein.

Jetzt40,- spenden!

Baby-Erstausstatttung für einen guten Start

Windeln und Nahrung

Mit 40 Euro schenken Sie einer armutsbetroffenen Jungfamilie einen Baby-Erstausstattungsgutschein, mit dem sie Windeln, Strampler, Pflegeprodukte oder Babynahrung kaufen kann.

.

Lerncafés

Lern- und Nachmittagsbetreuung

Kostenloses Lern- und Nachmittagsbetreuungsangebot für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien.

Nachmittagsbetreuung im Lerncafé

In den Lerncafés wird einerseits mit den Kindern gelernt, denn zuhause fehlt oft der Platz, die Ruhe oder auch das nötige Wissen um Kinder bei ihren Aufgaben zu unterstützen.

Andererseits werden ihnen auch ein respektvoller Umgang mit Mitmenschen oder Tischmanieren bei der gesunden Jause vermittelt.

Bildung wird nach wie vor vererbt. Kinder aus sozial benachteiligten Familien haben weniger Chancen im Leben. Helfen wir diesen Kindern der Armutsspirale zu entkommen.

Hilfe in der Sozialberatung

für Menschen in Krisensituationen

Beratung und Hilfe für Menschen in existentiellen Notsituationen 

Es gibt viele Gründe warum die Leute zu uns kommen. Das fängt an bei Arbeitsunfähigkeit, Schulden, Krankheiten aber auch Todesfälle.

Wenn Menschen zu uns kommen, erarbeiten wir gemeinsam mit ihnen Perspektiven. Wir schauen uns den Haushaltsplan mit ihnen durch, wir schauen uns gemeinsam die Einnahmen und Ausgaben durch.

Michael Felder,
Sozialberatung Vöcklabruck

Help-Mobil

Das Help-Mobil bietet Obdachlosen an mehreren Standorten in Linz zwei mal die Woche eine medizinische Basisversorgung.

 

 

Das Help-Mobil ist ursprünglich gegründet worden, weil wir gemerkt haben, dass es im Obdachlosenbereich viele Menschen gibt die entweder keinen Versicherungsschutz haben, oder die zwar versichert sind, aber aus Scham oder anderen Schwierigkeiten es nicht schaffen zum Arzt zu gehen.

Michaela Haunold,
Caritas Projektleitung Help-Mobil

FRIDA hilft

Können Sie sich vorstellen wie es ist auf der Straße zu leben? Nein? Roswitha Sasima kann es rückblickend auch nicht mehr, obwohl sie mehrere Monate obdachlos war.

 

 

Nach der Trennung von ihrem Mann und dem Verlust ihres Jobs beschloss Roswitha Sasima in ihrer früheren Heimat Linz einen Neuanfang zu wagen. Dass sie dabei auf der Straße landete, hätte die Mutter von vier erwachsenen Kindern nie gedacht. Mit Willenskraft, der Caritas und anderen Organisationen des Obdachlosen-Netzwerkes schaffte sie den Weg zurück in eine Wohnung, zu einem Job und zu ihrer großen Liebe... der Airbrush-Malerei.

Wen ich heute so in meiner Wohnung bin, dann denke ich schon manchmal 'wow, alter Schwede, wie hast du das geschafft.' Du gehst in die Dusche und es wird wieder alles so selbstverständlich. ... Wenn ich damals die FRIDA nicht gehabt hätte, hätte ich nicht gewusst wo ich hingehen soll.

Roswitha Sasima,
Airbrush-Künstlerin und ehem. Obdachlose

Das haben wir gemeinsam bewirkt

  • 195 Schulkinder

    aus sozial benachteiligten Familien wurden beim Lernen in den Lerncafés unterstützt.

  • 10.981 Menschen

    in Notsituationen erhielten in einer der 12 Sozialberatungsstellen Unterstützung.

  • 47 Mütter und Kinder

    haben im Haus für Mutter und Kind die Chance bekommen, ihr Leben neu zu ordnen.

  • 928 Menschen

    ohne Sozialversicherung wurden im Help-Mobil in Linz medizinisch versorgt.

  • >1.000 Obdachlose

    wurden in der Wärmestube und im Frauenprojekt "Frida" in Linz betreut.

  • 54 Personen

    (davon 22 Kinder) haben in unseren Krisenwohnungen ein vorübergehendes Zuhause gefunden.

.

Gertrude Andehsner

Haussammlerin in Reichenthalheim, Bezirk Vöcklabruck

.

Es gefällt mir besonders, dass ich zu den Leuten komme. Manche haben ein Anliegen, das sie vortragen. Manche haben Vorurteile, die kann man eventuell auch entkräften. Man kann mit jedem ein nettes Gespräch führen und ist dankbar, wenn man ein wenig was bekommt.

Gertrude Andehsner,
Haussammlerin in Reichenthalheim

Martina Jellmair

Haussammlerin in Buchkirchen, Wels-Land

.

Wenn es einem selber sehr gut geht, dann geht man Haussammeln, weil es anderen nicht so gut geht. Etwas zurückgeben, von dem Glück, das man selbst hat. Was mir dabei sehr wichtig ist, das das Geld in Oberösterreich bleibt und für Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher verwendet wird.

 

 

Martina Jellmair,
Haussammlerin in Buchkirchen

Unterwegs mit Franz Landerl

Haussammler in St. Marien

 

 

Es berührt mich schon immer wieder wenn ich sehe was Leute bereit sind zu geben. Vor allem bei Menschen, wo ich seh, sie müssen es sich runtersparen, das ist kein "Almosen" sondern es tut vielleicht sogar etwas weh. Weil es auch bei uns Menschen gibt die die Unterstützung dringender brauchen.

Diakon GR Mag. Franz Landerl,
Haussammler in St. Marien

Meine Spende für Menschen in Not in Oberösterreich