Haussammlung 2021

„Helfen ist größer als wegschauen“ lautet das Motto, unter dem heuer wieder viele ehrenamtliche HaussammlerInnen aus den Pfarren unterwegs sind. Sie gehen - unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsvorschriften - von Tür zu Tür um Spenden für OberösterreicherInnen in Not zu sammeln.

Helfen wir in der Krise zusammen

Die Corona-Krise bleibt für uns auch weiterhin eine gewaltige Herausforderung. Für viele hat sich die Situation im Vergleich zum ersten Lockdown nochmals deutlich verschärft, viele Menschen in Oberösterreich sind jetzt in einer Notlage. Sei es durch Arbeitslosigkeit, Einkommensverluste oder weil sie sich schon in Vor-Corona-Zeiten in existenziellen Krisen befanden. Es geht um Menschen, die verzweifelt vor einem leeren Kühlschrank stehen. Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren oder Angst davor haben, ihre Wohnung zu verlieren. Oder um Menschen, die obdachlos sind. Sie brauchen unsere Solidarität.

Meine Spende für Menschen in Not in Oberösterreich

In 12 Sozialberatungsstellen und unseren Projekten wie z.B. Help-Mobil, Wärmestube und Krisenwohnen stehen Caritas-MitarbeiterInnen den Menschen in Not auch in diesen herausfordernden Zeiten mit Rat und Tat zur Seite. 

Für diese Menschen werden die nächsten Wochen und Monate weiterhin mit zusätzlichen Sorgen und Ängsten verbunden sein. Das macht sich in den Caritas-Beratungsstellen bemerkbar. Es melden sich noch mehr Betroffene als vorher, die Hilfe brauchen, weil sie ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können. Sie sind mehr denn je auf die Solidarität aller OberösterreicherInnen angewiesen.

Die Spenden aus der Haussammlung ermöglichen der Caritas schnelles Handeln: mit Lebensmittelgutscheinen, Zuschüssen für Strom und Heizung, beratenden Gesprächen, Obdach und warmen Essen für diejenigen, die auf der Straße leben sowie mit Lernunterstützung für sozial benachteiligte Schulkinder.

Jetzt25,- spenden!

Hygienepaket für Menschen in Wohnungsnot

Hygienepaket

Mit 25 Euro versorgen Sie Menschen in unseren Obdachloseneinrichtungen und Krisenwohnungen mit einem Hygienepaket.

Jetzt30,- spenden!

Ohne knurrenden Magen ins Bett gehen.

Lebensmittel-Gutscheine

Mit 30 Euro schenken Sie einem bedürftigen Menschen einen Lebensmittelgutschein.

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Baby-Erstausstatttung für einen guten Start

Windeln und Nahrung

Mit 40 Euro schenken Sie einer armutsbetroffenen Jungfamilie einen Baby-Erstausstattungsgutschein, mit dem sie Windeln, Strampler, Pflegeprodukte oder Babynahrung kaufen kann.

In der Caritas Wärmestube

ein Rückzugsort für obdachlose Menschen

Im Tageszentrum Wärmestube finden Personen mit finanziellen, psychischen und/oder sozialen Problemen eine Anlaufstelle.

Das erste Mal bin ich mit der Wärmestube in Kontakt gekommen, wie ich zurückgekommen bin von Salzburg, weil ich momentan keine Wohnung gehabt habe. Und dann habe ich gesagt, ok, billiges Essen, da kann ich mich duschen gehen - und seitdem komme ich regelmäßig her.

Manfred,
Besucher der Wärmestube

Unterhalten, Kaffee trinken, mit den Leuten reden....einfach nicht alleine sein.

Wolfgang,
Besucher der Wärmestube

Help-Mobil

unterwegs für obdachlose Menschen

Mobile medizinische Basisversorgung

Wir bieten medizinische Grundversorgung für Menschen, die es sich sonst nicht leisten können, die keinen Versicherungsschutz haben oder die wohnungslos sind.

Wir sind ganz besonders froh, dass wir in dieser Zeit auch fahren dürfen, dass wir für unsere KlientInnen da sind, dass wir sie unterstützen und dass wir ihnen Informationen geben können, die jetzt wichtig sind zum Thema Corona.

Christian Koschka,
Teamleiter Help-Mobil

Hilfe in der Sozialberatung

für Menschen in Krisensituationen

Beratung und Hilfe für Menschen in existentiellen Notsituationen 

Es gibt wirklich viele Gründe, warum die Leute zu uns kommen. Es fängt an bei Arbeitsunfähigkeit, Schulden, Krankheiten aber auch Todesfälle - lauter Kombinationen, wo dann die Leute in existenzielle Notlagen reinfallen.

Michael Felder,
Sozialarbeiter in der Sozialberatung

Krisenwohnungen

Unterkunft für Menschen in Notlagen

Unbürokratisches Wohnangebot für Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind 

Du kannst dich nicht komplett gehen lassen. Du versinkst nicht in ein Loch, wo dir keiner raus hilft, sondern es ist immer wieder jemand da, der mal kommt und sagt: das wäre zu machen oder das wäre noch eine Möglichkeit und gibt dir wieder Mut und ein bisschen Antrieb. Nächstes Ziel ist eine langfristige Wohnung und eine Arbeit, ein normales Leben einfach, so normal leben wie möglich.

Nicole,
Bewohnerin einer Krisenwohnung

FRIDA hilft

Können Sie sich vorstellen wie es ist auf der Straße zu leben?

 Nein? Roswitha Sasima kann es rückblickend auch nicht mehr, obwohl sie mehrere Monate obdachlos war.

Mit Willenskraft geschafft

Nach der Trennung von ihrem Mann und dem Verlust ihres Jobs beschloss Roswitha Sasima in ihrer früheren Heimat Linz einen Neuanfang zu wagen. Dass sie dabei auf der Straße landete, hätte die Mutter von vier erwachsenen Kindern nie gedacht. Mit Willenskraft, der Caritas und anderen Organisationen des Obdachlosen-Netzwerkes schaffte sie den Weg zurück in eine Wohnung, zu einem Job und zu ihrer großen Liebe... der Airbrush-Malerei.

Wenn ich damals die FRIDA nicht gehabt hätte, hätte ich nicht gewusst wo ich hingehen soll.

Roswitha Sasima,
Airbrush-Künstlerin und ehem. Obdachlose

Das haben wir im Vorjahr gemeinsam bewirkt

  • 148 Schulkinder

    aus sozial benachteiligten Familien wurden beim Lernen in den Lerncafés unterstützt.

  • 12.204 Menschen

    in Notsituationen erhielten in einer der 12 Sozialberatungsstellen Unterstützung.

  • 43 Mütter und Kinder

    haben im Haus für Mutter und Kind die Chance bekommen, ihr Leben neu zu ordnen.

  • 302 Menschen

    ohne Sozialversicherung wurden im Help-Mobil in Linz medizinisch versorgt.

  • 28 Obdachlose

    konnten ihre Erkrankung statt auf der Straße im Krankenzimmer der Caritas auskurieren.

  • 16 Personen

    (davon 7 Kinder) haben in unseren Krisenwohnungen ein vorübergehendes Zuhause gefunden.

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Gertrude Andehsner

Haussammlerin in Reichenthalheim, Bezirk Vöcklabruck

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Es gefällt mir besonders, dass ich zu den Leuten komme. Manche haben ein Anliegen, das sie vortragen. Manche haben Vorurteile, die kann man eventuell auch entkräften. Man kann mit jedem ein nettes Gespräch führen und ist dankbar, wenn man ein wenig was bekommt.

Gertrude Andehsner,
Haussammlerin in Reichenthalheim

Martina Jellmair

Haussammlerin in Buchkirchen, Wels-Land

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Wenn es einem selber sehr gut geht, dann geht man Haussammeln, weil es anderen nicht so gut geht. Etwas zurückgeben, von dem Glück, das man selbst hat. Was mir dabei sehr wichtig ist, das das Geld in Oberösterreich bleibt und für Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher verwendet wird.

 

 

Martina Jellmair,
Haussammlerin in Buchkirchen

Unterwegs mit Franz Landerl

Haussammler in St. Marien

 

 

Es berührt mich schon immer wieder wenn ich sehe was Leute bereit sind zu geben. Vor allem bei Menschen, wo ich seh, sie müssen es sich runtersparen, das ist kein "Almosen" sondern es tut vielleicht sogar etwas weh. Weil es auch bei uns Menschen gibt die die Unterstützung dringender brauchen.

Diakon GR Mag. Franz Landerl,
Haussammler in St. Marien

Meine Spende für Menschen in Not in Oberösterreich