Haussammlung 2020

Helfen wir in der Krise zusammen

Die Corona-Krise hat unseren Alltag verändert. Jeder und jede von uns ist betroffen. Am härtesten trifft es aber die Ärmsten in unserer Gesellschaft. Es geht um Menschen, die verzweifelt vor einem leeren Kühlschrank stehen. Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren oder Angst davor haben, ihre Wohnung zu verlieren. Oder um Menschen, die obdachlos sind. Sie brauchen unsere Solidarität.

In 12 Sozialberatungsstellen und unseren Projekten wie z.B. Help-Mobil, Wärmestube und Krisenwohnen stehen Caritas-MitarbeiterInnen den Menschen in Not auch in diesen herausfordernden Zeiten mit Rat und Tat zur Seite. 

Für diese Menschen werden die nächsten Wochen und Monate weiterhin mit zusätzlichen Sorgen und Ängsten verbunden sein. Das macht sich in den Caritas-Beratungsstellen bemerkbar. Es melden sich noch mehr Betroffene als vorher, die Hilfe brauchen, weil sie ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können. Sie sind mehr denn je auf die Solidarität aller OberösterreicherInnen angewiesen, die in der Lage sind, mit den von der Corona-Krise betroffenen Mitmenschen zu teilen.

Jede Spende ist ein wichtiger Beitrag, damit die akuten Notlagen abgefedert werden können: Sie ermöglicht obdachlosen Menschen ein warmes Essen und ein Dach über dem Kopf. Sie sorgt dafür, dass viele Wohnzimmer im Winter warm bleiben. Sie hilft Eltern, die ihre Arbeit verloren haben, ihre Kinder mit dem Nötigsten zu versorgen.

Meine Spende für Menschen in Not in Oberösterreich

Help-Mobil

unterwegs für obdachlose Menschen

Mobile medizinische Basisversorgung

Wir bieten medizinische Grundversorgung für Menschen, die es sich sonst nicht leisten können, die keinen Versicherungsschutz haben oder die wohnungslos sind.

Wir sind ganz besonders froh, dass wir in dieser Zeit auch fahren dürfen, dass wir für unsere KlientInnen da sind, dass wir sie unterstützen und dass wir ihnen Informationen geben können, die jetzt wichtig sind zum Thema Corona.

Christian Koschka,
Teamleiter Help-Mobil

Hilfe in der Sozialberatung

für Menschen in Krisensituationen

Beratung und Hilfe für Menschen in existentiellen Notsituationen 

Es gibt wirklich viele Gründe, warum die Leute zu uns kommen. Es fängt an bei Arbeitsunfähigkeit, Schulden, Krankheiten aber auch Todesfälle - lauter Kombinationen, wo dann die Leute in existenzielle Notlagen reinfallen.

Michael Felder,
Sozialarbeiter in der Sozialberatung

Lerncafés

Lern- und Nachmittagsbetreuung

Kostenloses Lern- und Nachmittagsbetreuungsangebot für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien.

Nachmittagsbetreuung im Lerncafé

In den Lerncafés wird einerseits mit den Kindern gelernt, denn zuhause fehlt oft der Platz, die Ruhe oder auch das nötige Wissen um Kinder bei ihren Aufgaben zu unterstützen.

Andererseits werden ihnen auch ein respektvoller Umgang mit Mitmenschen oder Tischmanieren bei der gesunden Jause vermittelt.

Bildung wird nach wie vor vererbt. Kinder aus sozial benachteiligten Familien haben weniger Chancen im Leben. Helfen wir diesen Kindern der Armutsspirale zu entkommen.

Jetzt20,- spenden!

Eine gesunde Jause, damit man besser lernen kann

Jause im Lerncafé

Mit 20 Euro schenken Sie einem Schulkind aus einer sozial benachteiligten Familie in einem Caritas Lerncafé einen Monat lang eine gesunde Jause.

Jetzt30,- spenden!

Ohne knurrenden Magen ins Bett gehen.

Lebensmittel-Gutscheine

Mit 30 Euro schenken Sie einem bedürftigen Menschen einen Lebensmittelgutschein.

Jetzt40,- spenden!

Baby-Erstausstatttung für einen guten Start

Windeln und Nahrung

Mit 40 Euro schenken Sie einer armutsbetroffenen Jungfamilie einen Baby-Erstausstattungsgutschein, mit dem sie Windeln, Strampler, Pflegeprodukte oder Babynahrung kaufen kann.

FRIDA hilft

Können Sie sich vorstellen wie es ist auf der Straße zu leben?

 Nein? Roswitha Sasima kann es rückblickend auch nicht mehr, obwohl sie mehrere Monate obdachlos war.

Mit Willenskraft geschafft

Nach der Trennung von ihrem Mann und dem Verlust ihres Jobs beschloss Roswitha Sasima in ihrer früheren Heimat Linz einen Neuanfang zu wagen. Dass sie dabei auf der Straße landete, hätte die Mutter von vier erwachsenen Kindern nie gedacht. Mit Willenskraft, der Caritas und anderen Organisationen des Obdachlosen-Netzwerkes schaffte sie den Weg zurück in eine Wohnung, zu einem Job und zu ihrer großen Liebe... der Airbrush-Malerei.

Wenn ich damals die FRIDA nicht gehabt hätte, hätte ich nicht gewusst wo ich hingehen soll.

Roswitha Sasima,
Airbrush-Künstlerin und ehem. Obdachlose

Das haben wir gemeinsam bewirkt

  • 195 Schulkinder

    aus sozial benachteiligten Familien wurden beim Lernen in den Lerncafés unterstützt.

  • 10.981 Menschen

    in Notsituationen erhielten in einer der 12 Sozialberatungsstellen Unterstützung.

  • 47 Mütter und Kinder

    haben im Haus für Mutter und Kind die Chance bekommen, ihr Leben neu zu ordnen.

  • 928 Menschen

    ohne Sozialversicherung wurden im Help-Mobil in Linz medizinisch versorgt.

  • >1.000 Obdachlose

    wurden in der Wärmestube und im Frauenprojekt "Frida" in Linz betreut.

  • 54 Personen

    (davon 22 Kinder) haben in unseren Krisenwohnungen ein vorübergehendes Zuhause gefunden.

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Gertrude Andehsner

Haussammlerin in Reichenthalheim, Bezirk Vöcklabruck

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Es gefällt mir besonders, dass ich zu den Leuten komme. Manche haben ein Anliegen, das sie vortragen. Manche haben Vorurteile, die kann man eventuell auch entkräften. Man kann mit jedem ein nettes Gespräch führen und ist dankbar, wenn man ein wenig was bekommt.

Gertrude Andehsner,
Haussammlerin in Reichenthalheim

Martina Jellmair

Haussammlerin in Buchkirchen, Wels-Land

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Wenn es einem selber sehr gut geht, dann geht man Haussammeln, weil es anderen nicht so gut geht. Etwas zurückgeben, von dem Glück, das man selbst hat. Was mir dabei sehr wichtig ist, das das Geld in Oberösterreich bleibt und für Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher verwendet wird.

 

 

Martina Jellmair,
Haussammlerin in Buchkirchen

Unterwegs mit Franz Landerl

Haussammler in St. Marien

 

 

Es berührt mich schon immer wieder wenn ich sehe was Leute bereit sind zu geben. Vor allem bei Menschen, wo ich seh, sie müssen es sich runtersparen, das ist kein "Almosen" sondern es tut vielleicht sogar etwas weh. Weil es auch bei uns Menschen gibt die die Unterstützung dringender brauchen.

Diakon GR Mag. Franz Landerl,
Haussammler in St. Marien

Meine Spende für Menschen in Not in Oberösterreich